Im Naturschutzgebiet ist die Pflanzenlandschaft sehr vielfältig und zeichnet sich durch Lebensräume aus, deren ökologische Merkmale von feuchten Umgebungen, die mit den beiden Seen verbunden sind, bis zu Pilastern wie dem Moor reichen. Das Ergebnis ist ein hohes Maß an floristischer Biodiversität.

Was den Doberdò-See betrifft, der als einziger die Eigenschaften eines temporären Sees bewahrt hat, so variiert die floristische Zusammensetzung je nach edaphischer Luftfeuchtigkeit. So gelangen wir vom Auwald mit Weiden und Pappeln zum Seggenband mit den auffälligen Blüten größerer Glocken (Leucojum aestivum), gefolgt vom Schilf bei Phragmites australis, bis in die tieferen Gebiete, in denen aquatische Arten wie Seerosen wachsen.

Die Weidenhaine von Salix cinerea und Frangula alnus sind am Pietrarossa-See sehr entwickelt, und die für den Doberdò-See beschriebene Reihenfolge ist nicht vorhanden, da der Wasserstand nahezu konstant ist.

Von besonderem Interesse ist die Parasteppica-Heide mit Chrysopogon gryllus und Centaurea cristata, auf der ein Prozess des Schrubbens durch den Perückenstrauch (Cotinus coggygria) durchgeführt wird.

Große Gebiete sind von Karstpeeling mit schwarzer Hainbuche (Ostrya carpinifolia) und Falscheiche (Quercus pubescens) besetzt, die nur in einigen kühleren Gebieten durch Eichen- (Quercus petraea) und Truthahneichenwälder (Quercus cerris) ersetzt werden.
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