Der Reichtum an Lebensräumen, die den Karst charakterisieren, spiegelt sich auch in der hohen Artenvielfalt seiner Fauna wider. Dieser Zustand wird im Reservat dank der höheren Wasserverfügbarkeit, die durch die Karstseen von Doberdò und Pietrarossa bestimmt wird, noch verstärkt.

Das Leben einiger Arten, die eine frische und feuchte Umgebung benötigen, dreht sich um die Feuchtgebiete dieser Seen. Bemerkenswert ist das Vorhandensein von Reptilien und Amphibien, unter denen wir uns an den Olm (Proteus anguinus) erinnern, einen Urodel, der streng darauf spezialisiert ist, in den unterirdischen Gewässern von Karsthöhlen zu leben und daher an der Oberfläche kaum sichtbar ist.

Die Fischgemeinschaft ist gekennzeichnet durch Fische, insbesondere Cypriniden, die großen thermischen Temperaturschwankungen und starken Abnahmen des gelösten Sauerstoffs standhalten können.

Das Schutzgebiet ist auch ein wichtiger Standort für eine große Anzahl von Vogelarten, von denen mindestens 190 aus jüngster Zeit überwacht wurden. Viele davon sind gemäß der Vogelschutzrichtlinie 79/409 der EG von gemeinschaftlichem Interesse. Um das Vorhandensein von 6 Arten von Picidae hervorzuheben, darunter der Grünspecht (Picus canus) und der Schwarzspecht (Dryocopus martius).
Die Population der Wirbellosen im Reservat ist sehr reich, da es neben den Gemeinschaften der terrestrischen Ökosysteme (Gestrüpp, Heide, Felsvorsprünge usw.) auch solche gibt, die mit unterirdischen Umgebungen (Höhlen und Hohlräume) und Süßwasser zusammenhängen.

Protozoen, Rotifere, Krebstiere, Weichtiere und Insekten bilden ein Grundelement der Nahrungskette jedes dieser Ökosysteme.
Zu den Säugetieren zählen einige seltene oder lokalisierte Arten wie das Stinktier (Mustela putorius), der goldene Schakal (Canis aureus) und die Wildkatze (Felis silvestris). Die zahlreichen Höhlen, die sich aus dem Phänomen der Karstphänomene ergeben, beherbergen eine reiche Gemeinschaft von Fledermäusen. Unter diesen gibt es häufig vorkommende Arten wie den Rhinolophus major (Rhinolophus ferrumequinum) oder die Noctule (Nyctalus n. Noctula), andere wie den Blasius rhinolophus (Rhinolophus b. Blasii) sind als selten, möglicherweise ausgestorben anzusehen.

Das Symbol des Reservats ist der östliche Igel (Erinaceus concolor roumanicus), dessen Verbreitung in Osteuropa in diesem Gebiet seine westliche Grenze findet.
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